2424/7 Coach

Alpha · kostenlos bis 31. DezemberUnabhängige Rennbewertungen und Trainingsguide. Nicht mit The IRONMAN Group oder Challenge Family verbunden: Rennnamen werden beschreibend verwendet.

KI-Zusammenfassung mit Quellen · 4 Min. · Austragung 2027

Das Radfahren in Geelong: 90 km rolling, Wind und eine Spitzkehre, die sitzen muss

Zwei Runden mit 412 Hm zwischen schnellem Asphalt und exponierten Abschnitten: so planst du Übersetzung, Watt und Linien.

Das Gesamtbild

Die Radstrecke beim IRONMAN 70.3 Geelong besteht aus 2 Runden à 45 km mit offiziell 412 Höhenmetern. Kein flacher Kurs, kein Bergkurs: Er ist rolling, ein Mix aus schnellen Abschnitten in Aeroposition und Segmenten, in denen du haushalten musst. Die Meinungen gehen auseinander: Ein lokaler Guide beschreibt ihn als schnell, ein Race Report von 2025 nennt ihn "einen der ehrlichsten Kurse im Circuit", und mehrere Berichte weisen darauf hin, dass der Belag nicht überall glatt ist. Die Wahrheit liegt in der Mitte: Es hängt vom Wind am Renntag ab.

Die ersten Minuten: die Spitzkehre und Eastern Park

Direkt nach der Mount Line kommen eine enge Spitzkehre und ein Anstieg im Eastern Park. Hier sieht man jedes Jahr Athleten, die mit dickem Gang aufsteigen und stehen bleiben. Die Regel ist simpel: Leg einen leichten Gang ein, BEVOR du dein Rad in der Wechselzone abgibst. Geh 2-3 Ritzel runter im Vergleich zu dem, was du in der Ebene fahren würdest. Die ersten 2 km gewinnt man nicht, man überlebt sie: kalte Beine, hohes Adrenalin, Athletenverkehr.

Die Schlüsselsegmente

  • Geelong-Port Arlington Road: breite Fahrspuren, glatter Asphalt. Das ist der Abschnitt zum Aerofahren und Drücken. Hier läuft der Kurs, wenn der Wind es zulässt.
  • Point Henry: rauerer Belag nahe dem Industriegebiet. Nicht gefährlich, aber es vibriert. Wenn du Flaschen hinter dem Sattel fährst, prüfe die Befestigung im Training.
  • "The climb": der stetige Anstieg Richtung Port Arlington vor dem Wendepunkt am Curlewis Golf Club. Keine fiese Rampe, sondern ein fahrbarer Anstieg. Das Risiko: ihn in der ersten Runde über der Schwelle zu fahren und in der zweiten dafür zu bezahlen.

Der Wind ist die echte Variable

Die Abschnitte entlang der Bucht sind exponiert und der Seitenwind kann stark sein. Das beeinflusst zwei Entscheidungen:

1. Felgenhöhe: Wähle eine Felgentiefe, die du bei Crosswind mit 35-40 km/h kontrollieren kannst. Wenn du noch nie eine Scheibe oder ein hohes Profil bei Seitenwind gefahren bist, ist Geelong nicht der Ort, um es zum ersten Mal zu probieren. 2. Pacing nach Segmenten: Bei Gegenwind geh leicht mit den Watt hoch, bei Rückenwind lass laufen. Der klassische Fehler: hart drücken bei Rückenwind (wenn es wenig bringt) und nachlassen bei Gegenwind (wenn es viel bringt).

Trainiere in den Monaten davor gezielt bei Seitenwind: Ausfahrten auf offenen Straßen, Hände tief, Schultern locker.

Pacing über zwei Runden

Das 2-Runden-Format ist ein Geschenk: Die erste Runde ist die Besichtigung, die zweite das Rennen. Konkreter Plan:

  • Erste Runde: 2-3% unter deinem Watt-Target. Merk dir, wo der Wind zieht, wo der Belag rau ist, wo du antreten kannst.
  • Zweite Runde: auf Target, mit der Freiheit, auf den letzten 15 km zu drücken, wenn die Beine mitspielen.

Denk daran: Der Lauf ist NICHT flach und beginnt bergauf. Mit gekochten Beinen vom Rad zu steigen rächt sich hier sofort, nicht erst nach 10 km.

Was du jetzt tun solltest

  • Entscheide die Laufräder nach dem Wind, den du beherrschst, nicht nach dem, den du dir erhoffst.
  • Übe den Start aus dem Stand bergauf mit leichtem Gang: Simuliere die Spitzkehre nach der Mount Line.
  • Plane in den letzten 8 Wochen mindestens 2 lange Ausfahrten auf welligem Terrain mit Tempowechseln ein, zum Abschluss 15-20 Minuten in Race Intensity.
  • Wenn du ein paar Tage früher anreist, fahr die Strecke zur Besichtigung ab: Mehrere lokale Gruppen machen das regelmäßig.