KI-Zusammenfassung mit Quellen · 4 Min. · Austragung 2026
Der Radsplit: 91,8 km auf zwei Runden – Wind und Hitze als echte Gegner
525 angegebene Höhenmeter, die Zuari Bridge als ikonische Passage und ein Küstenwind, der entscheidet, wer mit Beinen auf die Laufstrecke kommt.
Die offiziellen Zahlen
Der Radsplit dieses indischen 70.3 misst 91,8 km auf 2 Runden, mit 525 Hm laut Veranstalter, der die Strecke als hügelig einstuft. Kein Rekordkurs, aber auch kein Bergrennen: Wir reden von rund 5,7 Hm pro Kilometer. Übersetzt: falsche Flachstücke, kurze Rampen, kein echter Anstieg, an dem man einen Kletterrhythmus fahren könnte.
Achtung auf ein Detail: Ein externes Profil (PJAMM) gibt rund 386 Hm auf einer welligeren Streckenführung an. Das bezieht sich fast sicher auf eine frühere Version des Kurses, der früher über 3 Runden ging. Verlass dich auf die offizielle Angabe von 525 Hm, aber wisse, dass die Quellen abweichen.
Die Strecke: Zuari Bridge und Umgebung
Die Überfahrt über die Zuari Bridge ist das markanteste Stück des Splits. Sie ist auch exponiert: Auf Brücken spürt man den Küstenwind, und mehrere Race Reports und Social-Media-Kommentare berichten auch von Gegenwind auf der Strecke. Bei 2 Runden fährst du sie zweimal – unter gleichen oder schlechteren Bedingungen, je weiter der Tag voranschreitet.
Ein Report von 2023 beschreibt einen angenehmen Split mit flachen Abschnitten, auf denen man konstant 30-34 km/h halten kann. Aber der Kontext zählt: zunehmende Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und direkte Sonne schon in den frühen Stunden.
Asphalt: nicht als selbstverständlich annehmen
Der Report von 2019 meldete unebenen Asphalt und Schlaglöcher auf dem alten 3-Runden-Kurs. Die Strecke hat sich geändert, aber die Straßenqualität in der Region ist nicht garantiert. Was tun:
- Präg dir bei der Streckenbesichtigung die kritischen Stellen der ersten Runde ein: In der zweiten kennst du sie dann schon.
- Fahre moderate Reifendrücke, nicht wie beim Zeitfahren auf perfektem Asphalt.
- In schnellen Abschnitten: Hände nah an den Bremsen und saubere Linien.
Pacing: konstante Power, Ego aus
Auf einer welligen Strecke mit Wind ist die Versuchung groß, an den Rampen zu drücken und danach zu entspannen. Fehler. Hier zahlt sich konstante Power aus:
- Wenn du mit Powermeter fährst, bleib in deiner 70.3-Range und kappe die Spitzen an den kurzen Anstiegen.
- Bei Gegenwind: Position tiefer und die Geschwindigkeit akzeptieren, die kommt – den km/h hinterherzujagen kostet Watt, die du auf der Laufstrecke bezahlst.
- Übersetzung: Bei 525 Hm braucht es keine Bergkassetten, aber eine Kompaktkurbel oder ein 11-32 lässt dich an den Rampen sitzen bleiben und mit hoher Frequenz treten – das schont die Beine.
Der wahre Gegner: das Klima
Höchstwerte um 32°C und hohe Luftfeuchtigkeit. Das Rad ist der einzige Split, auf dem du trinken und dich kühlen kannst, ohne langsamer zu werden: Nutze das. Wer schon dehydriert in T2 ankommt, holt das nicht mehr auf. Plane, von den ersten Kilometern an regelmäßig zu trinken – nicht erst, wenn der Durst kommt.
Was jetzt zu tun ist
1. Trainiere lange Blöcke mit konstanter Power in Aeroposition, idealerweise in den heißen Stunden oder zu warm angezogen. 2. Entscheide dich jetzt für die Übersetzung, nicht in letzter Minute: Teste sie auf welligen Strecken. 3. Plane die Streckenbesichtigung in den Tagen vor dem Rennen, mit Fokus auf Straßenbelag und windexponierte Abschnitte. 4. Erstelle einen Trinkplan fürs Rad, der dich ausgeglichen auf die Laufstrecke bringt – nicht im Defizit.
Das Rad bei diesem Rennen gewinnt man nicht: Man managt es. Wer frisch aus T2 kommt, hat schon die halbe Arbeit erledigt.