2424/7 Coach

Alpha · kostenlos bis 31. DezemberUnabhängige Rennbewertungen und Trainingsguide. Keine Verbindung zur The IRONMAN Group oder Challenge Family: Rennnamen werden rein beschreibend verwendet.

KI-Zusammenfassung mit Quellen · 4 Min. · Ausgabe 2027

Der Race Day in Rapperswil: Ablauf, typische Fehler und Plan B

Von der Streckenbesichtigung am Samstag bis zum Zieleinlauf am Lidoplatz: wie du die entscheidenden 48 Stunden einer radlastig anspruchsvollen Mitteldistanz mit wechselhaftem Wetter organisierst.

Zwei Tage vorher: vorbereiten, nicht trainieren

Für ein Rennen am Sonntag, 6. Juni (Datum auf der offiziellen Website bestätigen), dient der Freitag zum Anreisen, Startnummer abholen und zum Ablaufen des Wettkampfgeländes am Lido. Der Samstag ist der operative Tag: Bike-Check-in und Beutelabgabe gemäß Athlete Guide (die Zeiten stehen nicht in den konsultierten Quellen, prüfe sie), ein kurzes Einschwimmen im See, um Wasser und Wetsuit zu testen, und eine Besichtigung der Schlüsselstellen der Strecke mit dem Rad oder im Auto: der Anstieg namens «Witches' Hill» und die technischen Abfahrten. Zu wissen, wo du bremsen musst, ist mehr wert als eine letzte Trainingseinheit. Am Abend: erprobtes Abendessen, Wecker gestellt, Wetter ein letztes Mal gecheckt.

Der Morgen: überall Puffer einplanen

Anfang Juni kann es am See kühl sein: Nimm eine warme Schicht mit, die du bis zum letzten Moment trägst. In der Wechselzone prüfst du Reifendruck (niedriger bei Nässe), Gänge, am Rahmen fixierte Verpflegung. Dann geh früh Richtung Schwimmstart am Lido-Areal: Der Start im See ist voll, und dich in Ruhe im richtigen Startblock für deine erwartete Zeit zu positionieren (31 bis 45 Minuten je nach Niveau) ist die erste taktische Entscheidung des Tages.

Schwimmen: die Wetsuit-Entscheidung

Die Wassertemperatur Anfang Juni ist in den Quellen nicht verfügbar, aber voraussichtlich kühl: Der Wetsuit ist wahrscheinlich, die formale Entscheidung fällt beim Briefing oder am Morgen selbst gemäß Reglement. Bereite dich auf beide Szenarien vor: Schwimm in den Wochen davor mit Wetsuit und hab auch einen Plan ohne. Das Wasser des Obersees wird als klar beschrieben; für Bojen und Ausstiegspunkt verlass dich auf die offizielle Karte, denn die Details stehen nicht in den konsultierten Unterlagen.

Rad: der Pakt mit dir selbst

Der Pakt, den du vor dem Start unterschreibst: erste Runde bei 72-75 % FTP, egal was die anderen machen. Die 90 km mit rund 900-1.100 Hm (die Quellen weichen hier voneinander ab) entscheiden sich in der zweiten Runde. Verpflege dich früh und regelmäßig: 60-80 g Kohlenhydrate pro Stunde und ausreichend Natrium, alles bereits im Training erprobt. Am «Witches' Hill» fährst du mit Rhythmus hoch, nicht mit Wut: Du musst ihn zweimal bewältigen.

Laufen: zwei Runden, eine Treppe

Zwei Runden à 10,5 km durch die Altstadt, mit der Treppe hinauf zum Schloss und Abschnitten auf Kopfsteinpflaster. Erste Runde kontrolliert, Treppe im kontrollierten Schritt, zweite Runde, um das Finale Richtung Lidoplatz aufzubauen. Das zahlreiche Publikum ist Treibstoff: Nutze es, ohne dich auf den ersten Kilometern aus dem Rhythmus bringen zu lassen.

Typische Fehler (tausendmal gesehen)

  • Erste Radrunde zu hart: der Fehler Nummer eins bei diesem Format.
  • Die Treppe beim ersten Durchgang voll hochlaufen und es beim zweiten mit Krämpfen bezahlen.
  • Das Wetter ignorieren: keine Regenjacke, Reifendruck für Trockenheit, nasse Abfahrten fahren, als wären sie trocken.
  • Neues Material oder neue Verpflegung am Renntag ausprobieren.
  • Karte und Regeln 2027 nicht prüfen: Die aktuellen Unterlagen bezeichnen mehrere Abschnitte als vorläufig.

Plan B

Bei Regen: leichte Regenjacke, reduzierter Reifendruck, Abfahrten mit frühem Bremsen und sauberen Linien; akzeptiere 2-3 Minuten mehr auf dem Rad, um heil beim Laufen anzukommen. Wenn das Schwimmen schlecht läuft: Jag der verlorenen Zeit nicht in der ersten Radrunde hinterher, die Strecke bestraft jeden, der das tut. Wenn der Tag schiefläuft: Das Ziel rutscht in der Tabelle eine Zeile nach unten — von sub 5:00 auf sub 5:30, von sub 5:30 auf entspannter Finisher. Eine radlastig anspruchsvolle Mitteldistanz mit Schweizer Organisation und begeistertem Publikum in der Altstadt verdient es, gut beendet zu werden, nicht schlecht erzwungen.

Letzte Aktion: Schreib deinen persönlichen Zeitplan fürs Wochenende auf, mit Uhrzeiten, und gleich ihn mit dem Athlete Guide ab, sobald er veröffentlicht ist.