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Alpha · kostenlos bis 31. DezemberUnabhängige Rennbewertungen und Trainingsguide. Nicht mit The IRONMAN Group oder Challenge Family verbunden: Rennnamen werden beschreibend verwendet.

KI-Zusammenfassung mit Quellen · 3 Min. · Austragung 2026

Die Radstrecke: 90 flache Kilometer, eine Runde auf der Rennstrecke und keine Pedalierpausen

Schneller Kurs mit exklusiver Durchfahrt über den Thermal Raceway, aber rauer Asphalt, U-Turns und 90 km, ohne sich je aufzurichten: So gehst du die Strecke an.

Die Strecke im Überblick

Eine einzige Runde über 90 km (56,3 mi) mit offiziell 191 m Höhenmetern (626 ft). Eine unabhängige Messung nennt 528 ft: Wie auch immer man misst, es ist eine der flachsten Radstrecken im Rennkalender. In einem Punkt sind sich alle Quellen einig: Sie ist schnell, aber kein Selbstläufer.

Die Runde auf dem Thermal Raceway

Das Highlight ist die exklusive Durchfahrt über die Rennstrecke des Thermal Raceway: glatter Asphalt, weite Kurven, hohes Tempo. Hier holst du in der Aeroposition leichte Sekunden. Achte aber auf mögliche Trümmer auf der Fahrbahn: Auf einer nicht frisch gekehrten Strecke ist ein Platten immer möglich. Halte eine saubere Linie und den Blick nach vorn.

Rauer Asphalt: Sei auf Selbstversorgung vorbereitet

Mehrere Race Reports berichten von 10–15 Meilen rauem Asphalt: unangenehm für Hände, Sattel und Unterarme, aber unschädlich fürs Rad. Zwei praktische Konsequenzen. Erstens: Nimm ein komplettes Pannenset plus eigene Pumpe oder Kartuschen mit und verlass dich nicht nur auf den mechanischen Service an der Strecke. Zweitens: Prüfe den festen Sitz von Flaschen und Flaschenhaltern, denn auf vibrierendem Untergrund fliegen Flaschen hinter dem Sattel gerne davon. Ein etwas niedrigerer Reifendruck als üblich verbessert den Komfort, ohne nennenswert Watt zu kosten.

Wind: Die Quellen widersprechen sich

Beim Wind sind sich die Reports nicht einig. Einer berichtet von Gegenwind auf den letzten 10 Meilen bei zunehmender Hitze; ein anderer beschreibt einen ausgeglichenen Wind, der gibt und nimmt. Die ehrliche Zusammenfassung: Es ist ein Faktor, der von Jahr zu Jahr variiert. Baue deine Strategie nicht darauf auf, aber behalte eine Reserve: Wenn du auf den letzten 20 km Gegenwind und steigende Temperaturen hast, zahlst du jedes in der ersten Stunde zu viel investierte Watt teuer zurück.

Das eigentliche Problem: Man richtet sich nie auf

Auf so einem flachen Kurs gibt es keine Anstiege, an denen man die Position wechseln und sich erholen kann. Ein Report bringt es auf den Punkt: konstantes Tempo, aber kein Hügel zum Ausruhen. Neunzig Kilometer fast durchgehend in der Aeroposition erfordern eine spezifische Anpassung: Wer bei langen Ausfahrten alle zehn Minuten aus den Extensions geht, wird im Rennen leiden. Dazu kommen die U-Turns und engen Kurven: Jedes Anfahren ist eine Belastungsspitze, die Körner kostet, vor allem mit zu dicken Gängen. Eine leichte Übersetzung zum Beschleunigen nach den Wendepunkten bringt mehr als ein riesiges Kettenblatt.

Pacing und Verpflegung in Aeroposition

Auf einem Kurs ohne natürliche Pausen muss die Verpflegung in festen Intervallen geplant werden, nicht "bei Gelegenheit". Übe im Training, in Aeroposition auf vibrierendem Untergrund zu trinken und zu essen: Das ist eine technische Fähigkeit, keine Selbstverständlichkeit. Nutze die Litter Zones an den Verpflegungsstellen für Abfall. Zum Pacing: Fahre die ersten 30 Minuten konservativ, der Körper kommt aus einem 14 °C kalten See und am Morgen kann es um die 12 °C haben. Kalte Beine liefern kein verlässliches Feedback zur tatsächlichen Belastung.

Was du vor dem Rennen tun solltest

Drei konkrete Maßnahmen. Erstens: Plane in den letzten sechs Wochen mindestens zwei Ausfahrten über 2,5 Stunden komplett in Rennposition ein, mit vollständiger Verpflegung. Zweitens: Bereite das Pannenset vor und übe damit, denn einen Schlauch mit kalten Händen zu wechseln ist etwas anderes als in der Garage. Drittens: Lege Übersetzung und Reifendruck für den gemischten Untergrund aus glattem und rauem Asphalt vorab fest und ändere sie in der Rennwoche nicht mehr. Die Richtzeiten reichen von 2:20 für einen Top-Age-Grouper bis 3:20 für einen entspannten Finisher: Nutze diese Werte, um Zielwattzahl und Ernährungsplan zu kalibrieren, nicht um auf den ersten Kilometern der Durchschnittsgeschwindigkeit hinterherzujagen.