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KI-Zusammenfassung mit Quellen · 4 Min. · Austragung 2027

Die Radstrecke in Alcúdia: ein echter Anstieg, eine technische Abfahrt und der Wind an der Küste

90 km auf einer einzigen Runde mit rund 850 Hm, konzentriert zwischen km 20 und km 35: So managst du Femenia, Batalla und alles, was danach kommt.

Das Gesamtbild

Die Radstrecke des IRONMAN 70.3 Alcúdia ist eine einzige Runde über 90 km. Die offiziellen Höhenmeter schwanken je nach Quelle zwischen 800 und 882 m; die Course Preview nennt 850 m. Kein flacher Kurs, aber auch kein Bergrennen: Die Strecke entscheidet sich an einem einzigen Punkt, der Rest ist Management.

Erster Teil: die Küste Richtung Port de Pollença

Die ersten 20 km führen entlang der Küste Richtung Port de Pollença. Der Abschnitt ist exponiert, und der Wind ist ein echter Faktor: Er kann von vorne oder von der Seite kommen und verändert das Rennen. Zwei Dinge für die Vorbereitung: trainiere, bei Seitenwind in der Aeroposition zu bleiben, und lass dich nicht von schnell startenden Gruppen mitreißen. Hier kosten Watt am Berg wenig, aber verkrampftes Fahren kostet viel mentale Energie.

Der Anstieg: Coll de Femenia und Coll de la Batalla

Ab etwa km 20 beginnt der echte Anstieg: zuerst der Coll de Femenia, dann der Coll de la Batalla, mit 576 m der höchste Punkt der Strecke, erreicht bei km 35. Die Rampen gehen bis zu 15 %. Es ist der einzige echte Anstieg des Tages, aber er ist lang und belohnt starke Radfahrer.

Drei konkrete Entscheidungen:

  • Übersetzung: Montiere eine Kassette, mit der du die 15-%-Rampen im Sitzen fahren kannst. Wenn du im Training an ähnlichen Steigungen unter 70 rpm fällst, wechsle die Kassette.
  • Pacing: Lege ein Watt-Limit für den Anstieg fest und halte dich daran. Nach dem Gipfel bleiben 55 wellige Kilometer und ein Halbmarathon, der heiß werden kann. Wer hier Körner verbrennt, zahlt es beim Laufen.
  • Test im Training: Fahre in den Wochen davor lange Anstiege im Renntempo, nicht nur kurze Intervalle.

Die Abfahrt: Gratis-Minuten für alle, die sie kennen

Nach dem Batalla ist die Abfahrt technisch, mit engen Kehren. Mehrere offizielle Unterlagen und die herangezogenen Quellen sind sich einig: Wer gut abfährt, gewinnt Minuten, ohne Energie zu verbrauchen. Der praktische Tipp ist einfach: Fahre die Abfahrt in den Tagen vor dem Rennen mit dem Auto oder dem Rad ab. Die Kehren zu kennen ist mehr wert als jedes Watt. Wenn du sie nicht testen kannst, fahre konservativ runter: 60 Sekunden zu verlieren ist besser, als das Rennen an einer Leitplanke zu beenden.

Die zweite Hälfte: wellige Straßen bis T2

Nach der Abfahrt führt die Strecke durch die Dörfer im Landesinneren über wellige und flache Straßen bis T2. Hier wird Zeit gemacht: Aeroposition, regelmäßige Verpflegung, keine Alleingänge. Viele kommen hier mit vom Anstieg gezeichneten Beinen an und geben mental auf; wer den Batalla sauber gemanagt hat, holt hier Positionen auf, ohne zu übertreiben.

Verpflegungsstationen und Ernährung

Die Verpflegungsstationen auf dem Rad sind bei km 15, 35, 50 und 69. Achte auf das Detail: Die Station bei km 35 liegt oben am Anstieg. Plane deine Flaschen entsprechend: Du musst mit genug Flüssigkeit am Fuß des Anstiegs ankommen, denn auf den Rampen ist Trinken unbequem und Nachschub gibt es erst am Gipfel. Nach km 69 sind keine weiteren Stationen ausgewiesen: Stelle sicher, dass du alles für die letzten 20 km dabeihast und gut in den Lauf starten kannst.

Was zu tun ist, kurz zusammengefasst

1. Trainiere lange Anstiege im Renntempo mit der Übersetzung, die du im Rennen fährst. 2. Arbeite an deiner Abfahrtstechnik, bevor du nach Mallorca reist. 3. In den Tagen vor dem Rennen: Besichtigung der Abfahrt vom Batalla mit Auto oder Rad. 4. Lege ein Watt-Limit für den Anstieg fest und einen Flaschenplan auf Basis der Verpflegungsstationen bei km 15, 35, 50 und 69. 5. Bereite einen Plan B für starken Wind an der Küste vor: tiefere Position, kontrolliertes Tempo, keine Panik bei den Zwischenzeiten.