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Alpha · kostenlos bis 31. DezemberUnabhängige Rennbewertungen und Trainingsguide. Nicht mit The IRONMAN Group oder Challenge Family verbunden: Rennnamen werden beschreibend verwendet.

KI-Zusammenfassung mit Quellen · 4 Min. · Austragung 2027

Die Radstrecke beim 70.3 San Juan: 90 km konstante Watt

Das halbe Rennen in Aeroposition, Höhenmeter, bei denen sich die Quellen nicht einig sind, und eine Höhenlage, die man spürt: So gehst du die 90 argentinischen Kilometer an.

Das Rad ist die Disziplin, die dieses Rennen entscheidet. Nicht wegen der Anstiege, davon gibt es wenige, sondern wegen der Fähigkeit, über Stunden konstante Leistung zu treten – auf einem Kurs, der keine Ausreden und keine Abwechslung bietet.

Zuerst die Zahlen

90 km, vom Veranstalter als rolling deklariert. Offiziell sind es 334 Höhenmeter, ein Drittanbieter-Profil misst aber rund 553 m. Das ist kein Detail: 220 m Unterschied verändern die Übersetzungswahl und die Zeitprognosen. Solange du den finalen GPS-Track nicht hast, rechne mit einer Spanne von 330-550 m. Sobald der Track verfügbar ist, lade ihn auf den Radcomputer und kalkuliere alles anhand des realen Profils neu. Verlass dich nicht auf eine einzelne Höhenmeterangabe: Die Quellen weichen voneinander ab, das sagen wir ganz klar.

So ist der Kurs aufgebaut

Laut Drittanbieter-Profil teilen sich die 90 km so auf: über 53 km Flachstück, rund 10 km falsches Flach mit 1 bis 3 % Steigung, rund 6,5 km echter Anstieg über 3 % und rund 21 km Abfahrt. Übersetzt: Mehr als die Hälfte des Rennens fährst du in Aeroposition mit konstanten Watt.

Das falsche Flach mit 1-3 % ist der tückischste Abschnitt. Es sieht nicht nach Anstieg aus, aber die Geschwindigkeit sinkt – und die Versuchung ist groß, zu drücken, um sie zurückzuholen. Genau dort verliert man unbemerkt am meisten Zeit. Trainiere, diese Steigung zu erkennen und dort dieselbe Leistung wie im Flachen zu halten, nicht mehr.

Die Abfahrten: 21 km, die du nicht verschenken darfst

21 km Abfahrt sind viel. Sie sind keine Belohnung, sondern eine Chance: Tritt locker weiter, bleib aero, wo es die Straße erlaubt, und nutze diese Abschnitte zum Trinken und Essen, wenn der Puls sinkt. Wer bergab aufhört zu treten, schenkt denen Minuten, die es nicht tun.

Die Höhenlage: gering, aber vorhanden

Das Rennareal in Las Tapias liegt auf rund 925 m. Das sind nicht die echten Anden, aber wer auf Meereshöhe lebt und trainiert, spürt eine kleine Extrabelastung: etwas dünnere Luft, gefühlt einen Tick höhere Watt. Der Effekt ist moderat, aber real. Die Gegenmaßnahme ist simpel: Fahr die ersten 20 km nicht über Zieltempo. Lass den Körper sein Gleichgewicht finden, dann stabilisiere das Target.

Der Wind: fehlende Daten

Es gibt keine verifizierten öffentlichen Winddaten für dieses Rennen: Die Information ist nicht verfügbar. Vorsicht ist Pflicht, denn 53 km Flachstück in offenem Gelände am Fuß der Anden können ordentlich exponiert sein. Plan B ist zuerst mental, dann technisch: Wenn am Renntag Wind geht, denk in Watt, nicht in Geschwindigkeit. Gegenwind mit konstanter Leistung kostet deutlich weniger als Gegenwind, gegen den man in Intervallen ankämpft. Prüfe die lokalen Bedingungen in den Tagen vor dem Start.

Pacing und Übersetzung

Dieses Rennen gewinnt man über Gleichmäßigkeit, nicht über Antritte. Setz dir ein nachhaltiges Watt-Target und verteidige es über 90 km. Baue im Training lange Blöcke von 60 bis 90 Minuten in Aeroposition auf, ohne aus den Aufliegern zu kommen: Das Halten der Position ist genauso viel wert wie die Watt.

Zur Übersetzung: Flachland-Setup, mit ein paar Zähnen mehr hinten für die 6,5 km über 3 %. Du brauchst keine Bergkassette – du musst nur in den steilen Passagen nicht aus der Trittfrequenz fallen und den Rhythmus nicht brechen.

Was du bis zum Rennen tun solltest

  • Lade den GPS-Track der Strecke herunter, sobald er verfügbar ist, und vergleiche ihn mit dem Drittanbieter-Profil.
  • Trainiere lange Aero-Blöcke mit konstanter Leistung, keine kurzen Bergintervalle.
  • Teste die gewählte Übersetzung auf einem falschen Flach mit 1-3 % in deiner Nähe.
  • Pack Armlinge oder Weste ein: Die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen liegen bei 11 °C und du kommst nass aus dem Schwimmen.
  • Lege den Windplan vorab fest: Watt-Target unverändert, Geschwindigkeit egal.