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KI-Zusammenfassung mit Quellen · 4 Min. · Austragung 2027

Das Radfahren in Mossel Bay: 180 km offiziell 'hilly', mit dem Wind als zweitem Gegner

Offizielle Höhenmeter noch nicht veröffentlicht, aber der Proxy des lokalen 70.3 sagt alles: Stell dich auf echte Anstiege und exponierte Küstenabschnitte ein.

Was wir wirklich über die Strecke wissen

Fangen wir mit den Fakten an. Die Radstrecke des Full in Mossel Bay ist noch nicht im Detail veröffentlicht: kein offizielles Höhenprofil, keine Rundenzahl, keine finale Karte. Der Veranstalter beschreibt das Terrain als 'hilly' und legt die 180 km auf offene Straßen entlang der Küste der Garden Route. Punkt. Alles andere ist Schätzung.

Die beste Referenz, die wir haben, ist der lokale 70.3: 1.020 m Höhenmeter auf 90 km, mit einem Out-and-back Richtung Uitkyk auf der Herbertsdale road. Wenn der Full dieser Logik folgt, ist eine Schätzung von rund 2.000 m Höhenmetern plausibel. Das ist kein offizieller Wert: Es ist eine Hochrechnung. Aber sie reicht, um die Vorbereitung auszurichten.

Die Übersetzung: die Entscheidung, die jetzt ansteht

Bei potenziell 2.000 Hm auf 180 km ist die Wahl der Übersetzung kein Detail. Die Empfehlung ist klar: Kompaktkurbel (50/34) und eine breite Kassette, mindestens 11-32 oder 11-34. Besser bei Kilometer 15 der kumulierten Anstiege locker kurbeln als dicke Gänge treten und im Marathon dafür bezahlen. Wer mit einem Einfach-Kettenblatt oder einem Flachzeitfahr-Setup fährt, sollte alles überdenken.

Test im Training: eine 5-Stunden-Ausfahrt mit 2.000 Höhenmetern, so viel wie möglich in Aeroposition, gefolgt von 40-60 Minuten Laufen auf welligem Terrain. Hält der Brick, passt das Setup.

Der Wind: der Faktor, den die Zahlen nicht zeigen

Mehrere Berichte von den 70.3-Ausgaben nennen den Wind als realen Faktor an der Küste. Exponierte Straßen, Abschnitte entlang des Ozeans, mögliche Seitenböen. Zwei praktische Konsequenzen:

  • Laufräder: Zieh ein mittleres Profil (40-50 mm) statt Scheibe oder sehr hoher Felgen in Betracht, besonders bei geringem Körpergewicht. Die finale Entscheidung triffst du vor Ort, nachdem du die Bedingungen der Tage davor gesehen hast.
  • Position: Trainiere, bei Seitenwind in Aeroposition zu bleiben. Das ist nicht selbstverständlich. Wer bei jeder Böe aus den Extensions hochgeht, verschenkt Minuten.

Pacing: konservativ, ohne Diskussion

Erste Ausgabe des Full auf dieser Strecke: Niemand hat Referenzwerte, nicht einmal die Locals. Unter diesen Bedingungen zahlt sich konservatives Pacing doppelt aus. Konkrete Hinweise:

  • Bleib in den ersten 60 km unter deinem Powertarget, nicht darüber. Die Anstiege werden täuschen.
  • Akzeptiere in den Gegenwind-Abschnitten die Geschwindigkeit, die kommt: Den Schnitt mit Watt zu verteidigen ist der sicherste Weg, bei Kilometer 140 zu platzen.
  • Nach den Schätzungen dieses Guides kommt ein mittleres Ziel in etwa 6:45 vom Rad; ein entspannter Finisher in 7:45. Das sind grobe Splits auf einer nicht offiziellen Strecke: Nutze sie als Größenordnung, nicht als Fahrplan.

Was jetzt zu tun ist

1. Montiere leichte Gänge und teste sie bis zum Winter an echten Anstiegen. 2. Plane einen Block mit langen Ausfahrten mit 1.800-2.200 Hm ein. 3. Trainiere die Aeroposition bei windigen Bedingungen. 4. Check die offizielle Streckenseite, sobald der Athlete Guide erscheint: Falls die echten Höhenmeter stark von der Schätzung abweichen, hast du Zeit zum Nachjustieren.

Plan B: Wenn am Renntag starker Wind herrscht, zieh 5% vom Powertarget ab und verschiebe das Ziel von der Zeit auf die relative Platzierung. Auf so einer Strecke leiden alle gleich.